Más que tango

ENSEMBLE

 

Die Musiker

„In ihrem Spiel verschmolzen sinnliche Hingabe, Eleganz und rhythmisch pulsierende Energie“ 

 


 

Sebastian arranz

Sebastián Arranz · vocal

 

Sebastián Arranz wurde 1983 in Buenos Aires geboren, wo er von 2003 bis 2005 Schauspiel und Puppentheater an der „Escuela de Actores y Titiriteros de Avellaneda" studierte. Danach folgte von 2008 bis 2012 ein Puppenspiel-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch" in Berlin. 2001 war Arranz Gründungsmitglied der argentinischen Band Octopoánima. 2007 tourte er mit der brasilianischen Puppentheatergruppe „Teatro de la Plaza" durch Spanien und Frankreich. Außerdem arbeitete Arranz als Kurator für die Subsuelo-Galerie in Berlin und als Produktionsassistent für das argentinische Fernsehen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit Regisseur Christian Weise, mit dem er seit 2009 zahlreiche Produktionen am Staatsschauspiel Stuttgart und am Ballhaus Ost in Berlin realisierte. 2012 übernahm er die musikalische Leitung für das Stück Im Abseits am Nationaltheater Weimar. Zuletzt arbeitete er am Landestheater Tübingen in der Inszenierung Melodien für Milliarden von Soeren Voima. Der Tango begleitet ihn seit Kindesbeinen in seinem Elternhaus.

 

 


 

michael dolak bandoneon

Michael Dolak · bandoneón

 

Als Virtuose am Bandoneón verfügt Michael Dolak über einen herausragenden Ruf in ganz Europa und ist gefragter Partner vielzähliger Tango-Formationen. Der gebürtige Leipziger erhielt Akkordeon-Unterricht in seiner Heimatstadt, bevor er 2003 sein Bandonéon-Studium an der “Rotterdam Academy for World Music” bei Victor Hugo Villena, Leo Vervelde, Gustavo Beytelmann und Coco Nelegatti aufnahm. Seit 2007 lebt Dolak als freischaffender Musiker und Musikpädagoge in Berlin. Beim renommierten Internationalen Akkordeonwettbewerb Klingenthal im Jahr 2011 wurde der junge Künstler gleich mit zwei 1. Preisen ausgezeichnet: Als Solist sowie im Ensemblespiel mit dem „Cuarteto Rotterdam“. Seit 2011 verleiht er „Más que Tango“ den charakteristischen Bandoneón-Klang.



 

 

Robby

Martin Franke · violin

 

Sein Violinstudium absolvierte Martin Franke in München und Düsseldorf. Vielseitigkeit zeichnet den Geiger aus – ob auf internationalen Konzertpodien mit verschiedenen Orchestern und Kammermusikensembles, als langjähriges Mitglied der Augsburger Philharmoniker oder auch mit seinen zahlreichen Projekten fern der Klassik. Leidenschaftlich widmet sich Franke der Film- und Theatermusik, dem französischen Chanson, dem Pop wie auch der afrikanischen Musik. In den letzten Jahren wandte er sich mit wachsender Begeisterung dem argentinischen Tango zu: Mit CD- Aufnahmen und regelmäßigen Auftritten in Formationen wie dem „Quinteto Tocar“, „El Jaguar“ und natürlich „Más que Tango“ erspielte er sich auch auf diesem Feld schnell einen Namen.

 

 

 

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Edward King · cello

 

Der Neuseeländer Edward King absolvierte sein Cellostudium an der University of Waikato sowie am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg. Vor kurzem wurde er in die Solistenklasse von Wolfgang Emanuel Schmidt an die Berliner Universität der Künste aufgenommen. Trotz seines jungen Alters zählt King bereits heute zu den profiliertesten Cellotalenten Australasiens. Als Solist konzertierte er mit den bekannten Orchestern seiner Heimat, gewann den New Zealand National Concerto Competition und war 2014 Finalist des Australian Cello Award. Aber auch in Europa wurde King bereits mehrfach ausgezeichnet: Beim Lutoslawski-Cello-Wettbewerb sowie beim Internationalen Wettbewerb Markneukirchen beeindruckte er die Jury mit der Intensität seines Spiels.

 


 

 

 

Teresa Gruber

Iris Lichtinger · piano

 

Iris Lichtinger studierte in München, Amsterdam, Mailand und Trossingen. Heute ist sie eine Ausnahmemusikerin, die als Sängerin, Blockflötistin und auf argentinischen Tango spezialisierte Pianistin auf renommierten  Podien steht und bei internationalen Festivals zu Gast ist. Sie bewegt sich frei zwischen Alter und Neuer, U- und E-, komponierter und improvisierter Musik und arbeitet in allen Bereichen mit hochkarätigen Musikern der Szenen. Komponisten verschiedenster Länder widmeten der Künstlerin ihre Werke, fasziniert von der Kreativität und vielseitigen Expressivität der Instrumentalistin und Sängerin. Darüber hinaus ist Lichtinger Dozentin am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg, wo sie im Interdisziplinären Forum für künstlerische Interpretation Ensembleprojekte in Alter und Neuer Musik leitet. 

 

 


 

 

 

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Katja Schild · Sprecherin

 

Katja Schild arbeitet als Sprecherin im Bayerischen Rundfunk (u.a. BR Klassik, Literatur, Hörspiel, RadioWissen) und als Dokumentarstimme auf arte. Die klassische Sängerin und Schauspielerin ist parallel dazu aktiv auf der Theaterbühne, in Lesungen und Konzerten. Ein Lehrauftrag für Gesang am Institut für Musikpädagogik und die Ausbildung der Journalisten am Mikrophon im BR runden ihr abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld ab. Bekannt ist sie auch Blinden und Sehbehinderten durch Hörbücher und Hörfilme im Fernsehen. In ihrer Freizeit tanzt die Halbfranzösin seit Jahren passioniert argentinischen Tango.

 

 


 

 

 

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Christian Gerber · Bandoneón

 

Christian Gerber ist einer der gefragtesten und vielseitigsten Bandoneónisten.

 

Mit seinem 2001 gegründeten „Quinteto Ángel“ gastiert er regelmäßig in ganz Europa und teilte die Bühne bereits mit zahlreichen Größen des Tangos wie Alberto Podestá, Juan José Mosalini, Alfredo Marcucci, Raul Garello, Luis Stazo und Anderen.

 

Als Gast spielte er unter Anderem bereits beim WDR Rundfunksinfonieorchester Köln, den Hamburger Symphonikern, der Staatsoper Hannover, den Hamburger Philharmonikern und dem Berliner Konzerthausorchester.

 

Neben dem Mitwirken an zahlreichen Genre - übergreifenden Projekten und Konzerten mit zeitgenössischer Musik, runden Film- und Theatermusiken und - kompositionen (z.B. für das Deutsche Theater Berlin, die Schaubühne Berlin, das Hamburger Schauspielhaus) seine musikalische Tätigkeit ab.

 

Seit 2003 spielt er außerdem gemeinsam mit der Gruppe "Tangocrash" („Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2008“) und ist Teil der Gruppe „Stazo Mayor“ um Grammy Preisträger Luis Stazo.

 

2011 folgte die Gründung des Isabelle van Keulen Ensembles um die gleichnamige Violinvirtuosin, dass sich der Musik Astor Piazzollas verschrieben hat.